So schlecht bin ich doch nicht! – Oder doch?

In der Bibel im Lukasevangelium (Lukas 18, 10 – 14) erzählt Jesus von einem Pharisäer und einem Zöllner wie sie im Tempel zu Gott beteten.

Der Pharisäer betete: „Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.“

Seien Sie ehrlich, diese Gedanken sind nicht selten. Wir vergleichen uns mit anderen und müssen feststellen: So schlecht bin ich ja nicht. Da ist doch einer, der ist viel schlimmer.

Der betrügt doch seine Frau. – Was ist denn da schon der Flirt mit der Arbeitskollegin.
oder
Der bringt immer Materialien von der Baustelle mit. – Was ist da schon der einfache Kugelschreiber.

Man könnte die Reihe der Beispiele beliebig fortsetzen. Immer finden wir jemanden der schlimmer ist als man selbst.

Der Römerbrief, Kapitel 3 aber sagt:
„Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.“

Wer hat nun Recht? Sind es unsere Gedanken oder doch die Bibel.

In Röm 3, 23 heißt es: „denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.“

Vergleichen wir uns mit Gott, so müssen wir feststellen: Es stimmt, wir leben alle nicht nach seinen Werten und wir sind auf seine Gnade, die uns durch seinem Sohn Jesus Christus angeboten wird, angewiesen.

 

Wollen Sie mehr über Gott und Jesus Christus wissen damit Sie sich richtig einschätzen können, so lesen Sie in der Bibel oder schauen einmal bei einer unserer Veranstaltungen vorbei.

Wir würden uns freuen.

 

Vielleicht beten Sie ja auch wie der Zöllner:

„Gott sei mir, dem Sünder gnädig.“