Was muss ich tun, um gerettet zu werden?

Wir leben in einer leistungsbezogenen Gesellschaft. Ein Misserfolg geht gar nicht. Fehler können und dürfen wir uns nicht erlauben. Sonst ist es aus mit der Karriere.

Schnell kommt die Forderung „Der Kopf muss rollen.“ Natürlich ist hier nur der Rücktritt oder die Versetzung gemeint. Doch es gab auch Zeiten da war das anders, da konnte es wirklich das Leben kosten.

Genau wie damals in Philippi. Er, der Kerkermeister hatte einen guten Job. Aber er wusste auch, es darf ihm kein Fehler unterlaufen.

Lesen Sie die Geschichte doch einmal nach. Sie finden sie in der Bibel, in Apostelgeschichte, Kapitel 16.

Der Kerkermeister sollte die zwei Gefangene sicher verwahren. Er legte ihnen sorgfältig zusätzliche Fesseln an uns schloss alle Türen zu. Eigentlich konnte jetzt nichts mehr passieren.

Doch plötzlich war da ein Erdbeben und die Gefängnistüren sprangen auf.

Jetzt ist alles vorbei. Die Gefangenen sind verschwunden und auch sein Leben war in Gefahr.

Also wollte er es selbst beenden, um sich mögliche Qualen zu ersparen.

 

Und dann das, die Gefangenen sind noch da und rufen: „Tu dir nichts, wir sind noch alle hier.“

Das gibt es doch nicht. Die sind nicht mehr richtig im Kopf. Warum haben sie nicht ihre Change genutzt und sind abgehauen?

Doch auch seine Reaktion ist ganz anders. Er ruft nicht nach seinen Soldaten und lässt sie neu in Ketten legen.

Nein er fragt sie: „Was muss ich tun, dass ich gerettet werde?“

 

Und auch die Antwort ist irgendwie verblüffend: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus.“

Da ist kein praktischer Ratschlag, wie er sich verhalten soll; wir er den Machthabern gegenüber treten soll, sondern eine seltsame Antwort. Wie soll das funktionieren?

Der Kerkermeister hat bestimmt ganz verwirrt geschaut und erst nichts begriffen.

Glaube an eine Person soll retten. Kann das denn sein? Man bracht doch klare Zusagen – oder?

Denken Sie einmal darüber nach.

Mehr dazu und was Glauben heißt, finden Sie in kürze hier.