Blinder Gehorsam oder Gottvertrauen?

Abraham hat viel mit Gott erlebt. Er hat ihn aus seinem in ein anderes Land, das er besitzen soll, geführt. Er hat ihm den verheißenen Nachkommen geschenkt, obwohl die biologische Uhr bei ihm und seiner Frau Sarah schon fast abgelaufen war.

Und dann das – Gott fordert Abraham auf seinen Sohn zu Opfern.

Nachlesen können sie es in 1.Mose 22 nachlesen.

Sicherlich werden sie sagen: „Das geht doch gar nicht, seinen Sohn zu opfern.“

Als Isaak seinen Vater fragt, wo denn das Schaf zum Brandopfer ist, antwortet dieser (Vers 8): „Gott wird sich das Schaf zum Brandopfer ausersehen, mein Sohn.“

Abraham geht und bereitet alles vor. Er baut den Altar und will seinen Sohn auch töten.

Doch Gott greift ein (Vers 11).

Hoffte Abraham es nur, oder wusste er, dass Gott es nicht zulassen würde, seinen Sohn zu töten?

Abraham hat sich ganz auf Gott verlassen und wollte ihm gehorchen. Egal was passiert. Gott wird es schon wissen.

Auch bei Hiob finden wir die Einstellung. Sein Wahlspruch lautet:

„Der HERR hat gegeben, und der HERR hat genommen, der Name des HERRN sei gepriesen!“

Wir wissen nicht, was uns noch in der heutigen Zeit alles erwartet, aber wir können getrost sein, wenn wir an Jesus Christus, Gottes Sohn glauben, können wir uns auch auf ihn verlassen:

Im Matthäus 28, vor seiner Himmelfahrt sagt er seinen Jüngern und das gilt auch heute uns: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. … Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“

Ist das nicht eine Mut machenden Zusage. Vielleicht auch für Sie?