Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott !!! – ???

Vielleicht haben sie diesen Spruch auch schon einmal gehört. Eigenhilfe ist richtig und auch wichtig. Aber ist das alles?

Abram erging es ähnlich?

Gott hatte ihn aus seinem Land herausgeführt und versprach ihm ein neues. Er und seine Frau Sarai sollten viele Nachkommen haben.

Doch wie war die Situation wirklich?

Sarah konnte keine Kinder bekommen und beide waren schon hoch betagt. Wie sollte die Zusage Gottes mit den Nachkommen denn funktionieren? Menschlich gesehen unmöglich.

Da muss man es doch selbst in die Hand nehmen und nachhelfen.

In der Bibel, in 1 Mose 16 können sie die Geschichte nachlesen.

Abram zeugt auf Anregung von Sarai mit ihrer Magd Hagar ein Kind. Endlich ist der ersehnte Nachkomme da!

Aber war damit alles in Ordnung?

Leider fingen die Probleme dann erst an. Streit zwischen den Frauen war die erste Folge. Schließlich wird Hagar und Ismael von Abram weggeschickt. Ismael wir von Gott beschützt, auch wenn er ist nicht derjenige, mit dem Gott seinen Bund fortsetzen will.

Erst als Gott eingreift und auch Sarai einen Sohn, Isaak schenkt geht Gottes Verheißung weiter.

Auch Paulus schreibt in seinen Brief an die Galater (Kapitel 4) darüber. Ab Vers 21 heißt es:

„Sagt mir, die ihr unter ⟨dem⟩ Gesetz sein wollt, hört ihr das Gesetz nicht?  Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; aber der von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheißung. Dies hat einen bildlichen Sinn; denn diese ⟨Frauen⟩ bedeuten zwei Bündnisse: Eines vom Berg Sinai, das in die Sklaverei hineingebiert, das ist Hagar; denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn es ist mit seinen Kindern in Sklaverei.“

Wenn wir mit Gott leben wollen, so sollen wir uns auch nach seinem Wort ausrichten. Die eigenen Ziele entgegen seinem Wort zu verfolgen bringt uns nicht weiter.

Nur wenn wir nach seinem Willen fragen, können wir seine Verheißungen in Anspruch nehmen.

Bitten wir Gott uns zu helfen und versuchen es nicht auf eigene Faust.